ITCRAFT Augmented Reality App

Das Thema digitales Spielerlebnis ist für viele Hersteller von Spielwaren ein Thema. Die Firma ITCRAFT hat das erkannt und bietet mit einer Augmented Reality App genau das. Erforderlich sind dazu nur 3D Dateien zu den Produkten, die meist ohnehin vorhanden sind. Erste Firmen nutzen die Technologie bereits. Auch für das Marketing könnte das interessant sein. Das digitale Modell lässt sich sehr einfach & günstig verbreiten. Nicht selten wird das den Wunsch auslösen, das reale Spielzeug haben zu wollen. Eine spannende Technologie – erfahren Sie mehr in unserem Video!

Offizielle Webseite: www.itechcraft.com

Interview ITCRAFT – Augmented Reality Spielwarenmesse 2017

Felix Rother: Guten Tag. Das sieht hier alles sehr technisch aus für die Spielwarenmesse.

Aleksey Andreychenko: Ja, das ist es auch.

Felix Rother: Was gibt es hier, können Sie mir das erklären?

Aleksey Andreychenko: Wir machen Augmented Reality Apps.

Felix Rother: Augmented Reality. Heißt ein Teil ist noch real den anderen Teil sehe ich nur auf einem Bildschirm. Habe ich das richtig verstanden? Können Sie mir einmal zeigen wofür ITCRAFT?

Aleksey Andreychenko: Ja, das ist trifft es schon ganz gut. Wir machen unter anderen sehr viel mit mobilen Apps und Webseiten. Diese Anwendung ist für die Spielzeughersteller gedacht.

Felix Rother: Spielzeug und „Augmented Reality“ – können Sie mir einmal zeigen wie das in Kombination aussieht?

Aleksey Andreychenko: Ja natürlich, das kann ich gerne machen.
Aleksey Andreychenko nimmt das Tablet und hält es auf ein Bild.

Aleksey Andreychenko: Wir haben ein Tablet und ein Bild etwa wie hier auf dem Blatt. Das könnte zum Beispiel ein Umschlag von einem Katalog sein. Und dann erkennt die App das Bild…

Felix Rother: … und blendet mir plötzlich in die eigene Realität – wo ja wirklich nichts zu sehen ist – ein Spielzeug ein, das bisher noch unsichtbar war. Sie können damit auch rumgehen und sehen es von allen Seiten. Da kann ich von unten, von oben, von überall kucken oder gibt es da irgendwelche Einschränkungen?

Aleksey Andreychenko: Das funktioniert alles sehr gut. Einige wenige Einschränkungen gibt es schon, aber nicht viele.

Felix Rother: Also einmal rundherum zu gehen ist auf jeden Fall möglich?

Aleksey Andreychenko: Das ist auf jeden Fall möglich. Versuchen Sie es gerne einmal selbst.

Felix Rother: (Nimmt das Tablet) Okay gerne. Also hier habe ich das Raumschiff, ich gehe einmal runter in die Knie und kucke von unten und ich gehe einmal rum. Ich teste es komplett. Die andere Seite ist auch da, es gibt also keine Lücken.
Was kann ich damit konkret machen, wen sprechen Sie damit an?

Aleksey Andreychenko: Damit sprechen wir jetzt die Spielzeughersteller an, weil einige haben es schon und wir bieten das mit unserer App jetzt auch an. Interesse ist auf jeden Fall da.

Felix Rother: Das heißt Sie eröffnen anderen Spielzeugherstellern mit Ihrem Know-how „Augmented Reality“ in Ihr Produkt einzubinden. Verstehe ich das richtig?

Aleksey Andreychenko: Ja genau, und das ist ziemlich einfach für die Spielwarenhersteller. Alles was wir brauchen sind eigentlich nur die 3D-Modelle. Dann können wir die App liefern.

Felix Rother: Ok das heißt, wenn ich jetzt ein Raumschiff-Spielzeughersteller bin, dann gebe ich Ihnen ein Modell von einem Raumschiff und Sie basteln mir das so, dass ich es auf meinem Tablet am Ende so sehen kann, wie das hier.

Aleksey Andreychenko: Ja genau. Genau so funktioniert das.

Felix Rother: Erzählen Sie mir nochmal wie Sie genau auf diese Idee kamen, und wie genau Sie diese umsetzen.

Aleksey Andreychenko: Einige Spielzeughersteller machen das schon. Doch sehr viele Hersteller haben nicht die Möglichkeit so etwas selber zu machen. Deswegen sind wir auf die Idee gekommen, dass wir das anbieten können. Wir haben die Kapazitäten und haben die Erfahrung. Wir haben gute Entwickler die das umsetzen können.

Felix Rother: Ok. das heißt, die App ist das Gerüst und je nach Firma die auf Sie zukommt, passen Sie das dann ganz genau an.

Aleksey Andreychenko: Ja, genauso! Stimmt.

Felix Rother: Wenn ich jetzt ein Spielwarenhersteller bin was würden Sie mir sagen, sind denn die Vorteile von diesem Produkt?

Aleksey Andreychenko: Ich würde sagen, die Vorteile sind wie folgt: Kinder spielen sehr viel mit einem Tablet – ich habe auch einen Sohn, der viel mit dem Tablet spielt. Wenn Kinder erstmal das virtuelle Spielzeug haben, dann werden sie ihre Eltern natürlich bitten, dass Sie das physische Spielzeug kaufen. Ich bin mir sicher, dass es für das Marketing und für den Vertrieb gut ist – deswegen sind wir auch auf die Idee gekommen.

Felix Rother: Das heißt – kann ich dieses Modell jetzt nur auf ein Regal stellen oder was ist da alles möglich?

Aleksey Andreychenko: Eigentlich überall wo das Bild ist, kann das Bild hin projiziert werden. So wie zum Beispiel auch hier in der Hand. (Nimmt das Bild in die Hand und hält mit dem Tablet drauf – das Raumschiff wird auf dem Tablet in seiner Hand abgebildet)

Felix Rother: Dann halte ich die Modelle in der Hand und kann quasi fast damit spielen. Der nächste Schritt ist dann das Endprodukt wirklich zu kaufen, dann haben Sie ihren Job als Marketinghelfer sozusagen gut gemacht.

Aleksey Andreychenko: Stimmt genau. Man kann zum Beispiel auch die App direkt zum Online Shop verlinken, so dass Kunden gleich von der App aus das Produkt kaufen können.

Felix Rother: Einfach wirklich alles vernetzen. Vom ersten Ausprobieren, erstmal virtuell anschauen, direkt zum Bestellen und dann das Produkt auch wirklich zuhause zu haben. Finde ich sehr spannend, da kann ich mich nur bedanken bei Ihnen! Viel Erfolg noch und auf Wiedersehen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.