LOWA Bergschuhe

Wer sich auf den Weg in die Berge macht, der braucht gute Schuhe. LOWA steht wie kaum eine andere Marke für hochwertige Bergschuhe. Das Unternehmen blickt auf 90 Jahre Erfahrung zurück – doch welche Neuheiten gibt es auf der Outdoor 2017 zu entdecken? Begleiten Sie unsere Moderatorin Petra Nérette beim Besuch auf dem LOWA Messestand in Friedrichshafen.

Bergschuhe – der LOWA Klassiker

Petra Nérette: Hier stehen wir nun vor den LOWA Klassikern. So wie man sie sich vorstellt.

Markus Strefling: Korrekt ja. Das sind die Schuhe mit denen wir begonnen haben. Bergschuhe, feste Schuhe die Stabilität aufweisen. Im speziellen ist unser Mauria zu nennen. Ein klassischer Bergschuh mit einem Vibra-Boden und Nubukleder, einem Material das robust ist, eine super Passform bietet und mit dieser Laufsohle aus Gummi kombiniert, einen sehr guten Grip aufweist. Ein Schuh mit dem du in die Berge gehen kannst, wo du die Gipfel dieser Welt bis 3.000 Meter erklimmen kannst. Natürlich nicht den Mount Everest.

Petra Nérette: Und klassisch heißt man ist 5, 6 oder 7 Stunden unterwegs und bekommt dann Fußschmerzen. Habt ihr bei dem Schuh etwas entwickelt dass es die Knie und Füße erleichtert?

Markus Strefling: Wir haben seit über 90 Jahren Erfahrung im Schuhbau und haben uns stetig verbessert – heißt die Passform wurde angepasst. Hier sind spezielle Materialien drin, die mehr Komfort bieten. Wir haben hinten einen Spoiler eingebaut, der am Fersenansatz bzw. an der Wade mehr Komfort bietet. Eine sehr schöne Schnürung hält den Fuß perfekt bietet mehr Komfort. Nach 6 Stunden solltest du mit diesem Schuh überhaupt keine Probleme haben weil er so ausgetüftelt ist, dass er perfekt passt.

Petra Nérette: Wir haben auf dieser großen Outdoor Messe natürlich sehr viele Schuhhersteller. Was unterscheidet denn diesen Lowa Schuh von all den anderen?

Markus Strefling: Einmal dass wir diesen Schuh in Deutschland herstellen, Made in Germany steht hier drin, nebenbei kommen unsere ganzen Produkte aus Europa. Wir haben keine Fernostfertigung, was unser Sortiment besonders macht, weil wir ein ganz großes Augenmerk auf Qualität und Passform setzen. Wir haben eine über 90-jährige Erfahrung im Schuhbau, das können nicht alle Schuhmacher aufweisen, deswegen sind wir davon überzeugt, dass wir wissen was wir tun und dass wir das richtige Produkt in den Markt bringen.

Trend beim Thema Bergschuh? Leichtigkeit!

Petra Nérette: Das ist eher der klassische Bergschuh. Gibt es da denn auch einen Fashion-Trend?

Markus Strefling: Fashion-Trend an sich jetzt nicht unbedingt, aber es gibt einen Trend zu mehr Leichtigkeit. Auch wir haben hier ein neues Produkt gemacht, das rein auf Textil runtergetrimmt wurde. Wir haben kein Leder mehr verwendet, das reduziert das Gewicht des Schuhs nochmal gut, er hat aber die gleichen Attribute wie ein Bergschuh. Dieselbe Festigkeit und keine Metallösen, alles ist minimalistischer ausgeprägt. Er soll aber den Kunden ansprechen, der einen sehr leichten Schuh sucht und Festigkeit benötigt.

Petra Nérette: Wenn ich auf den Berg möchte, ist die textile Ausführung dann genauso gut wie die Lederne?

Markus Strefling: Wie gesagt ein bisschen abgespeckter und man muss genau wissen, wo man hinmöchte. Die Sohle ist bei der textilen leichter aufgebaut, das heißt sie hat weniger Stollenprofile und ist dadurch nicht für extrem grobes Gelände geeignet. Somit kann sich der Kunde selbst entscheiden, in welche Richtung er tendiert.

Petra Nérette: Ja, der ist wirklich um einiges leichter, den würde ich schon mal gerne ausprobieren. Super, vielen lieben Dank dann schaue ich mich noch ein bisschen um und sag mal bis später.

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