Oakley Schneebrillen & Sonnenbrillen

Auf der Ispo lassen wir uns bei Oakley eine Schneebrillen zeigen, die besonders gute Sicht ermöglichen soll – auch bei sehr schlechter Witterung. Außerdem sehen wir eine Sonnenbrillen, die einen Personaltrainer integriert hat. Kombiniert mit einem Brustgurt bekommt der Träger Anweisungen, wie schnell und wie lange er laufen soll. Mehr dazu in unserem Video!

Oakley Skibrillen/Schneebrillen mit PRIZM Scheibentechnologie

Jürgen Groh: Für mich steht Oakley für Sonnenbrillen – ich sehe Sie haben jetzt eine Skibrille in der Hand. Was kann die denn?

Axel Brosch: Ja wir haben nicht nur Sonnenbrillen, sondern wir haben auch Snow Goggles (Schneebrillen). Das Besondere an dieser Brille ist eigentlich, dass die Scheibe außen auf den Rahmen aufgesetzt ist. Dadurch habe ich einfach ein größeres Sichtfeld, weil der Rahmen nicht über die Scheibe drüber reicht. Somit ist das Sichtfeld deutlich geöffneter und größer. Ich hab ein weiteres, breiteres Spektrum das ich mit einem Blick abschweifen kann.

Jürgen Groh: Hat das rote Glas der Schneebrille eine bestimmte Funktion?

Axel Brosch: Ja. Das ist unsere PRIZM Scheibentechnologie. Die Technologie gewährleistet eine höhere, stärkere Kontrastwahrnehmung. Ich sehe die Kontraste auch bei ganz diffusem Licht, wenn es zum Beispiel komplett bedeckt ist, schneit oder neblig ist. Bei solchen Wetterverhältnissen sehe ich die Kontraste trotzdem noch besser als ohne Brille oder bei vergleichbaren Mitbewerbern.

Jürgen Groh: Bei Skibrillen ist ja der Lüftungseffekt sehr wichtig, was hat die Brille da anzubieten?

Axel Brosch: Da gibt es unterschiedlich Lüftungsbereiche, hier oben zum Beispiel oder hier unten, wo die Brille be- und entlüftet wird. Weil es ist nicht nur die Belüftung wichtig, sondern auch die Entlüftung. Dass die feuchte Luft die in der Brille drin ist, durch Schwitzen und so weiter, aus der Brille raustransportiert wird. Das ist dann natürlich auch im Zusammenspiel mit dem Helm wichtig, dass trotzdem die Belüftung noch funktioniert, weil die Helme natürlich oben die Belüftung abdecken. Deswegen muss da ein Zug, ein Wirbel entstehen. Garantieren wir auch mit unseren Helmen. Deswegen ist die Be- und Entlüftung wichtig.

Jürgen Groh: Also von oben kommt sie rein und unten wird sie abgenommen.

Axel Brosch: Umgekehrt. Von unten kommt sie rein und wird nach oben abgelenkt. So rum. Wir haben bei allen unseren Googles seitliche Aussparungen drin, damit man auch Brillen darunter tragen kann. Also Korrektionsbrillen. Wir haben innen drin genügend Raum, damit die Brillen Platz haben. Also auch Brillenträger haben die Möglichkeit, die ganz normalen Brillen darunter zu tragen.

Jürgen Groh: Darf ich die Schneebrille mal aufsetzen?

Axel Brosch: Gerne.

Jürgen Groh: Wirkt trotzdem relativ neutral muss ich sagen, obwohl die Scheibe rot ist. Gut.

Axel Brosch: Und wie gesagt, wenn man in den Schnee rausgeht und im weißen Umfeld ist, dann sieht man die Kontraste noch deutlich stärker und auch in einer größeren Entfernung. Das ist beim Skifahren, Snowboarden extrem wichtig, dass ich früh die Kontraste, die Hindernisse, Buckel oder was auch immer erkenne. Und dadurch auch dementsprechend reagieren kann.

Jürgen Groh: Sieht sehr edel aus, was muss ich dafür bezahlen?

Axel Brosch: Die geht bei 190€ los. Je nachdem welche Scheibe, was für eine Version. Aber so ungefähr 190€.

Jürgen Groh: Jetzt müssen wir aber auch noch zu den Sonnenbrillen kommen. Was ist denn das für ein edles Teil?

 

Oakley Sonnenbrille Radar Pace mit Personal Trainer

Axel Brosch: Das besondere hier ist die Radar Pace. Das ist eine Sonnenbrille mit inkludiertem Trainer. Mit Personal Trainer. Das heißt wir haben hier die Möglichkeit über das Audiosystem mit einer App am Handy verbunden zu sein. Über einen Brustgurt, der die Herzfrequenz misst, gibt die Brille dir Impulse und Informationen, wie schnell du laufen sollst, wie lang du laufen sollst, was deine Herzfrequenz ist. Die Schrittfrequenz, Schrittlänge, Distanz und so weiter.

Man kann mit der Radar Pace genaue und explizite Trainingsprogramme entwickeln. Also sprich, ich gebe zum Beispiel ein ich möchte im Oktober einen Marathon in 3 Stunden 50 Minuten laufen. Dann errechnet das System einen Trainingsplan für dich und gibt dir ganz klare Vorgaben, wann du wie lange, wie schnell, wieviel, wie hoch – Höhenmeter, Bergläufe, Intervallläufe, und so weiter, gibt dir einen ganz genauen Trainingsplan was du wann machen musst.

Jürgen Groh: Das funktioniert alles über Audio quasi?

Axel Brosch: Das funktioniert über Audio und Mikrofon. Also sprich, ich kann mit der Brille wirklich kommunizieren. Ich kann die Brille fragen, „Hey Radar Pace, wie ist meine Herzfrequenz“? Dann sagt die Brille, deine Herzfrequenz ist aktuell 150. Und kann wirklich mit ihr kommunizieren, „Hey Radar Pace, was ist heute im Programm?“ „Heute haben wir einen Berglauf mit 3 Kilometer Länge, mit einer Zielfrequenz von 160 und so weiter und so fort.“ Also es ist ein Coach der individuell für Jeden ein Trainingsprogramm entwickelt und dass dann auch mit dir durchzieht.

Jürgen Groh: Also es ist weniger eine modische Brille als eine Sportbrille kann man sagen.

Axel Brosch: Genau. Die Radar Pace ist eine Sportbrille und die ist wirklich dazu konzipiert, damit sie Athleten hilft, ihre Ziele zu erreichen. Die Brille ist ein persönlicher Trainer für jeden Athleten. Und das ist eigentlich das Ziel und der Grund warum wir sie entwickelt haben. Und auch hier nicht nur für die Profis bzw. für die Top Athleten, sondern auch einem durchschnittlichen Sportler.

Einem Anfänger der mit dem Laufen anfängt hilft das Produkt sehr, weil Laufanfänger machen meistens den Fehler am Anfang, dass sie zu schnell laufen, eine zu hohe Herzfrequenz haben. Deswegen hilft die Brille da auch, weil sie es sagt wenn man zu schnell läuft und die Herzfrequenz zu hoch ist, „Lauf langsamer!“ oder auch umgekehrt, „Du bist zu langsam – Lauf schneller!“. Es gibt da ganz klare Anweisungen, ganz klare Tipps.

Jürgen Groh: Darf ich die Radar Pace auch mal aufsetzen?

Axel Brosch: Ja, gerne. Und jetzt die Stöpsel in die Ohren und dann kommuniziert der Coach mit Ihnen über die Ohrstöpsel.

Jürgen Groh: Der sagt, ich soll jetzt loslaufen.

Axel Brosch: Genau. Beginne wann du willst, und dann geht’s los.

Jürgen Groh: Okay, schönes Teil. Was muss ich für den Trainer zahlen?

Axel Brosch: Die Radar Pace liegt bei 439 €.

Jürgen Groh: Ich glaub ihr seid schon wieder an neuen Entwicklungen dran. Was dürfen wir da im nächsten Jahr erwarten?

Axel Brosch: Ich glaube auch (lacht). Ja es geht ständig voran. Natürlich ist ein wichtiger Schwerpunkt die Elektronik, die in den Produkten inkludiert ist und immer weiter geht. Wir haben zum Beispiel bei Goggles (Brillen) ein Projekt wo die Scheibe beheizbar ist – damit sie nicht beschlägt, dass sie komplett beschlagfrei ist. Das haben wir letztes Jahr auf den Markt gebracht.

Also das Thema Elektronik wird immer mehr und immer stärker in die Produkte involviert. Bei uns natürlich speziell, wir schauen immer dass wir von Innovationen, neuen Materialien, neuen Ideen, neuen Technologien immer einen Schritt voraus sind. Das sieht man an den Produkten und da sind wir auch stark dran dass wir da immer einen Schritt voraus sind.

Jürgen Groh: Ich bin gespannt auf nächstes Jahr. Danke.

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