Langmatz – Systemlösungen für Verkehrstechnik

Messeblick.TV ist auf der InnoTrans 2016 auch am Messestand der Firma Langmatz aus Garmisch-Partenkirchen. Einem echten Spezialisten für technische Systemlösungen und das bereits seit mehr als 50 Jahren. Das Unternehmen ist vorwiegen als Systemlieferant in den Branchen Telekommunikation, Energietechnik und Verkehrstechnik tätig. Auf der InnoTrans 2016 präsentiert das Unternehmen messebezogen vorrangig den Bereich Verkehrstechnik.

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Systemlösungen für Verkehrstechnik, Telekommunikation und Energietechnik

Jürgen Groh: Wofür steht die Firma Langmatz?

Christoph Saller: Die Firma Langmatz steht für innovative, kundenspezifische Produkte – produziert und entwickelt im schönen Garmisch-Partenkirchen in Oberbayern. Die Firma ist mit 330 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in der großen Tourismusregion Garmisch-Partenkirchen. Wir bilden unser Fachpersonal selbst aus, in 13 Ausbildungsberufen. Damit sind wir auch für die Region ein wichtiger Faktor.

Unsere Produkte sind in Anführungszeichen zuerst einmal hohle Gehäuse. Was sie besonders macht sind die kundenspezifischen, kundenorientierten Ausbauten. Wir entwickeln und produzieren unsere Produkte gemeinsam mit unseren Kunden.

Jürgen Groh: Wer ist denn Ihre Zielgruppe?

Christoph Saller: Unsere Zielgruppe sind Kunden aus dem Bereich Telekommunikation wie die Deutsche Telekom. Aus dem Bereich Verkehrstechnik, da zählen die Städte dazu mit Ihren Vorhaben bei Infrastrukturprojekten, aber auch der Bereich Energie mit den Energieversorgern, Flächenversorgern als auch Stadtwerke.

Jürgen Groh: Haben Sie ein Beispiel?

Christoph Saller: Hier sehen Sie ein Produkt, das mit der Deutschen Bahn konzipiert wurde. Das ist ein Muffen- und Mehrlängenschrank der für den Bereich Glasfaserausbau benötigt wird. Es läuft seit Jahren ein Projekt bei dem die kompletten Strecken der Deutschen Bahn mit Glasfaser ausgebaut werden. Sollten auf der Strecke Reparaturen notwendig sein, werden punktuell Glasfaserschränke mit Muffen aufgestellt. So können die Reparaturen vor Ort ausgeführt werden.

Jürgen Groh: Haben Sie noch weitere Innovationen die Sie uns zeigen können?

Christoph Saller: Ja, die haben wir. Dazu werde ich Sie gerne an meinen Kollegen Herrn Pfuhl übergeben.

Jürgen Groh: Sie haben eine weitere Neuheit der Firma Langmatz für uns Herr Pfuhl?

Verkehrstechnik: Kunststoffkabelschächte im Bereich Schiene

Felix Pfuhl: Richtig. Ein weiteres, großes Geschäftsfeld der Firma Langmatz ist die Entwicklung und Produktion von Kunststoffkabelschächten. Hier gibt es Synergien im Bereich der Verkehrstechnik Schiene, besonders im Bereich der Straßenbahn.

Am Boden vor sich sehen Sie einen Koppelspulenschacht, der zur Beschleunigung des öffentlichen Nachverkehrs dient. Das Besondere an diesem Schacht ist, die Abdeckung aus einem Glasfaserverbundwerkstoff dient dazu diese Schaltpunkte, diese Koppelspulen aufzunehmen und diese Koppelspulen übertragen dann Daten direkt an das Triebfahrzeug.

Jürgen Groh: Und welchen Vorteil hat man dadurch?

Felix Pfuhl: Damit kann man sicherstellen, dass der öffentliche Personennahverkehr direkt eine Grünphase bekommt und nicht warten muss, wenn er an die Ampel heranfährt.

Jürgen Groh: Wie hebt sich das Unternehmen von anderen Anbietern ab?

Ökologischer Fingerabdruck: Wood-Plastic-Compound

Felix Pfuhl: Was wir als Alleinstellungsmerkmal haben ist das Thema WPC und dahinter versteckt sich ein Wood-Plastic-Compound, also ein Kunststoff mit einem hohen Anteil an Holzfasern. Für Gemeinden die auf einen grünen Fingerabdruck achten, ist ein Anteil von bis zu 45% Holzfasern natürlich ideal.

Jürgen Groh: Wie kann man sich das vor Ort vorstellen – wie liegt dieser Kasten in der Straße?

Felix Pfuhl: Was in unserem Modell weiß dargestellt wird, ist die Oberfläche der Straße, zum Beispiel Asphalt oder Kopfsteinpflaster. Dort wird dann dieser Schacht eingesetzt, bei dem die Abdeckung aus Epoxidharz an der Oberfläche ist. Die Koppelspulen könnten auch direkt in die Straße eingebaut werden. Der große Vorteil der Schachtlösung ist, dass man für Wartungen und Reparaturen nicht die Straße aufreißen muss. Man kann den Deckel öffnen und defekte Teile austauschen oder bei Bedarf Messungen durchführen.

Jürgen Groh: Also das nervige Straße aufreißen bleibt einem dadurch komplett erspart?

Felix Pfuhl: Ja, das kann man sich sparen.

Jürgen Groh: Das ist doch schon ein großer Vorteil. Gibt es schon ein konkretes Projekt an dem Sie arbeiten, das wir vielleicht in 2, 5 oder 10 Jahren zu sehen bekommen?

Felix Pfuhl: Wir arbeiten ja sehr stark mit unseren Kunden zusammen und versuchen auch kundenbezogen Projekte durchzuführen und auf die Kundenwünsche einzugehen. Aus diesem Grund ist es für mich schwierig zu sagen, in 2 Jahren stellen wir etwas ganz neues vor – das wird sich dann in der nächsten Zeit ergeben. Es gibt natürlich laufend Projekte. Eine echte Prognose kann man dazu aktuell noch nicht abgeben, aber wir bleiben natürlich am Ball.

Jürgen Groh: Wir sind gespannt und freuen uns auf ein Treffen in 2 Jahren auf der InnoTrans.

Felix Pfuhl: Gerne. Vielen Dank.

 

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