Paketsafe – Pakete in Abwesenheit empfangen

Ein Paket kommt und Sie sind nicht daheim – wer kennt das Problem nicht? Aber jetzt gibt es dafür eine Lösung: PAKETSAFE. Auf der Heim+Handwerk 2016 erklärt Thomas Singer (Geschäftsführer von Paketsafe) dem Messeblick.TV Moderator Jürgen Groh, wie es funktioniert. Als bestes Gründerteam wurde das Unternehmen mit der innovativen Idee bereits ausgezeichnet und es scheint so, als könnte das der Beginn einer echten Erfolgsgeschichte werden. Mehr dazu in unserem Messe TV Video.

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Pakete in Abwesenheit empfangen mit Paketsafe

Jürgen Groh: Hallo Herr Singer. Bestes Gründerteam 2016 – wie holt man sich so einen Titel?

Thomas Singer: Hallo Herr Groh. Wir haben uns beworben bei der Stiftung für Entrepreneurship in Berlin und sind tatsächlich als bestes Gründerteam in 2016 ausgezeichnet worden mit unserem Paketsafe, weil es einfach eine sehr innovative Idee ist.

Jürgen Groh: Was kann der Paketsafe?

Thomas Singer: Der Paketsafe funktioniert ganz einfach. Es ist kurz gesagt ein Briefkasten für Pakete. Der Paketbote hebt den Deckel, der Sack entrollt sich automatisch und das Paket wird abgelegt. Danach wird es mit dem Sicherheitsschloss verschlossen. Es handelt sich um ein selbstsicherndes Schloss, das bedeutet wenn er es zugezogen hat, ist es auch schon fest verschlossen. Er braucht dazu keinen Schlüssel. Er legt das Paket einfach ab und zieht das Schloss zu, dann ist es geschützt vor Diebstahl und Regen.

Jürgen Groh: Mit dem Messe könnte ich aber schon ran an das Paket oder?

Thomas Singer: Nein. Mit dem Messer hat man keine Chance, denn in dem Sack aus zweilagigem Nylonmaterial ist ein Edelstahl-Maschennetz eingearbeitet – mit einem Taschenmesser hat man da keine Chance.

Jürgen Groh: Das fühlt sich fast an wie ein Radschloss.

Thomas Singer: Ja genau. Das Sicherheitsschloss sichert normalerweise Mountainbikes mit einem Wert von bis zu 1.000 Euro. Bei Paketsafe geht es vorrangig darum, einen Gelegenheitsdiebstahl abzuwenden. Also wenn jemand vorbeigeht und sagt: “Da liegt ein Paket, das nehme ich jetzt mit“. Man sieht ja ohnehin nicht was drin ist und das Durchschnittspaket in Deutschland ist jetzt auch nicht so begehrenswert, dass man es mitnehmen muss.

Jürgen Groh: Und die Idee ist, dass es an der Hauswand von jedem Ein- oder Mehrfamilienhaus hängen soll? Oder sind eher Firmen als Zielgruppe gedacht?

Thomas Singer: Es gibt aktuell diese Lösung für die Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäuser, die an der Hauswand montiert werden kann – ganz normal mit Dübeln wie ein Briefkasten. Wir haben auch Kunden, die es lieber an den Gartenzaun montieren, deswegen haben wir jetzt auch ein Montageset für den Gartenzaun entwickelt.

Das ist jetzt die Edelstahlvariante. Wir haben auch eine anthrazitfarbene Variante (RAL 7016), die auch aus Edelstahl gefertigt ist, aber das Modell entspricht der aktuellen Modefarbe etwa für Garagentore oder Fenster.

Jürgen Groh: Normalerweise muss ich beim Empfang von Paketen ja unterschreiben – wie ist das gelöst?

Thomas Singer: Da haben Sie Recht. Dafür gibt es eine Abstellerlaubnis. Das ist eine einmalige Unterschrift, mit dem Sie den Paketdiensten erlauben die Pakete bei Abwesenheit abzustellen – aber nur an dem von mir erlaubten Ort. Das wäre in diesem Fall dann der Paketsafe, denn da können Sie dann auch sicher sein, dass das Paket sicher zugstellt wird.

Pakete für Wetter und Gelgenheitsdieben schützen

Jürgen Groh: Und der Paketsafe hält Wind und Wetter stand?

Thomas Singer: Ja genau, das ist Nylonmaterial. Das kann man sich etwa wie die Unterseite von einem Schlauchboot vorstellen. Das Material ist sehr resistent, robust und das Regenwasser perlt einfach daran ab. Außerdem schützt natürlich auch der Deckel vor Regenwasser – damit nichts in den Innenbereich reinläuft.

Jürgen Groh: StartUp zu sein ist ja eigentlich ein hartes Brot – was ist die Strategie die Phase zu überbrücken.

Thomas Singer: Das ist natürlich energieaufwendig. Man steckt viele Stunden, Abende und Nächte in die Arbeit. Aber sieht auch was dabei herauskommt. Ich freue mich immer wieder, wenn ich einen Paketsafe hängen sehe. Wenn ich zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit mitbekomme, wenn ein Paket im Paketsafe zugestellt wird. Das macht so viel Freude und die Kunden sind sehr zufrieden mit dem Produkt – das gibt einem enorm viel Kraft.

Jürgen Groh: Jetzt habe ich noch etwas an Ihrem Messestand gesehen, das erinnert mich an einen herkömmlichen Briefkasten – was ist das denn?

Thomas Singer: Wir haben jetzt eine Lösung entwickelt, wie man diesen Briefkasten auch in einen bestehenden Briefkasten oder eine Briefkastenanlage integrieren kann.

Jürgen Groh: Können Sie mir das mal zeigen?

Thomas Singer: Natürlich. Bei dieser Variante ist der Sack nicht an der Wand sondern am Deckel der Anlage befestigt. Das bedeutet der Sack verschwindet komplett in der Wand. Wenn der Briefkasten geöffnet wird, rollt sich der Sack aus und das Paket kann wie beim anderen Modell zugestellt werden.

Jürgen Groh: Ich hoffe wir sehen den Paketsafe bald überall und wünsche Ihnen alles Gute!

Thomas Singer: Dankeschön!

 

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