Hangbird Wäscheständer

Manchmal möchte man wirklich an die Decke gehen, wenn der Wäscheständer wieder im Weg steht. Mit Hangbird ist die Sachlage anders, denn da geht der Wäscheständer an die Decke. Samuel Kutter, der Erfinder des Hangbird Wäschständers erklärt auf Messeblick.TV wie er auf die Idee kam. Vor allem wird auch deutlich was hinter dem Slogan „Hangbird – der Wäscheständer fürs Leben“ steckt. Aber sehen Sie es am besten selbst in unserem Video.

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Hängender Wäscheständer? Hangbird

Jürgen Groh: Herr Kutter, grüße Sie. Ein „Wäscheständer für’s Leben“ das ist eine große Aussage – womit begründen Sie die?

Samuel Kutter: Der Wäscheständer ist zum hoch ziehen und das bedeutet mehr Platz, an dem das Leben dann auch besser stattfinden kann. Darüber hinaus verwenden wir hochwertige Materialien, das heißt es ist wirklich ein dauerhaftes Produkt. Und dann steckt darin noch der Gedanke der nachhaltigen Produktion – die Produktion findet in Zusammenarbeit mit Werkstätten für behinderte Menschen statt.

Jürgen Groh: Das bedeutet „für’s Leben“ bedeutet auch ein Leben lang.

Samuel Kutter: Ja.

Jürgen Groh: Mit demselben Modell?

Samuel Kutter: Mit demselben Modell.

Jürgen Groh: Ich sehe hier sehr viele Seile. Was hat es damit auf sich?

Samuel Kutter: Das Seilsystem, das sind die Zugseile mit denen man den Wäscheständer ablassen kann. Da ist ein Flaschenzug integriert, dass es sich leicht bedienen lässt, auch wenn es mit Wäsche behangen ist.

Jürgen Groh: Gibt es nur ein Modell für den Hangbird Wäscheständer?

Samuel Kutter: Den Wäscherahmen gibt es in verschiedenen Größen. Das größte Modell hat dann 22 Meter Wäscheleine. Das ist dann bedeutend mehr als ein herkömmlicher Klapp-Wäscheständer.

Jürgen Groh: Das ist ein durchgängiges Seil im Rahmen oder?

Samuel Kutter: Genau. Der Hangbird wird durch 4 Tragseilen gehalten. Das Seil zum Aufhängen läuft  durchgängig durch den Rahmen und wird an der Seite durch einen Beschlag aus dem Bootsbedarf, aus dem Segelbedarf gehalten. Das hat den Vorteil, dass man es nach einer Weile, wenn es etwas ausleiert wieder nachspannen kann, damit es schön straff ist und hübsch aussieht.

Jürgen Groh: Ich muss sagen ich bin begeistert ganz ehrlich. Wie sind Sie auf diese Idee gekommen?

Samuel Kutter: Aus eigener Betroffenheit in erster Linie. Unser Kind hat sich angekündigt und da kam das Thema „Wäsche wird mehr“ auf. Vor allem sollte der Wäscheständer aus dem Weg sein. Das erste Modell also den Prototypen für den Hangbird für mich selbst gebaut und das hing dann jahrelang bei uns in der Wohnung.

Wäscheständer der nicht im Weg rumsteht

Erst später habe ich dann unseren Wäscheständer an der Decke angesehen und gedacht – warum nicht ein Produkt daraus machen. Etwas Schönes, in verschiedenen Größen und mit verschiedenen Detailfarben, damit der Hangbird auch kundenspezifisch angepasst werden kann.

Jürgen Groh: Sie haben ja viele Materialien verarbeitet wie Holz oder Leinenseil und das Thema Ökologie ist Ihnen sehr wichtig. Was haben Sie dafür unternommen?

Samuel Kutter: Das Holz ist deutsche Buche, das auch in Deutschland verarbeitet wird kombiniert mit hochwertigen Seilen, die wasserresistent und lichtecht sind, also ein langes Leben garantieren. Es soll ja helfen auf den elektrischen Trockner zu verzichten. Der elektrische Trockner kann ja wirklich einen großen Anteil an der Stromrechnung ausmachen – bis zu 25%.

Jürgen Groh: Bringt es mir denn auch einen Vorteil beim Trocknen, wenn die Wäsche oben unter der Decke hängt?

Samuel Kutter: Ja, das ist auf jeden Fall so. Sie haben nicht nur unten mehr Platz, sondern oben ist auch die wärmere und trockenere Luft. Die Kleider trocknen also deutlich schneller und zusätzlich weil die Luft durch die nasse Wäsche auch etwas abkühlt setzt eine Zirkulation ein. Das kann man tatsächlich fühlen bei großen Bettlaken oder Handtüchern.

Kosten für den „fliegenden Wäscheständer“ Hangbird

Jürgen Groh: Was muss kostet denn ein Hangbird Wäscheständer?

Samuel Kutter: Die Kosten für einen Hangbird hängen von der Größe ab. Das beginnt bei 180 Euro für das kleinste Modell und geht hoch bis 240 Euro für das wirklich große Modell. Das große Modell würde ich persönlich empfehlen, weil man ja auch mal zwei Ladungen Wäsche wäscht. Mit 2 Metern Länge und 80 Zentimetern Tiefe hat man dann wirklich viel Platz zur Verfügung.

Jürgen Groh: Wo kann man den Hangbird denn kaufen?

Samuel Kutter: Den Hangbird können Sie aktuell direkt bei uns auf der Internetseite hangbird.net kaufen. Die Teile werden dann ja jeweils für den Kunden individuell zusammengestellt – also Breite, Länge, Holzfarbe und Seilfarbe. Der Hangbird wird dann bequem nach Hause geliefert.

Jürgen Groh: Wird der Wäscheständer in naher Zukunft auch in Möbelgeschäften zu kaufen sein?

Samuel Kutter: Wir sind auf der Suche nach Händlern und Kooperationspartnern. Also dieser Weg ist durchaus denkbar.

Jürgen Groh: Dabei wünsche ich Ihnen viel Glück!

Samuel Kutter: Vielen Dank! Auf Wiedersehen.

 

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